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Mitarbeiter aus Indien

Please excuse me for writing this article in German, but in this case my target audience are Germans.

Längst ist es Normalität bei mittelständischen und großen Firmen, dass ihre Belegschaft aus vielen Ländern der Welt stammt. Der Bedarf an Hard- und Software Ingenieuren, sowie an anderen Fachkräften ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und nicht mehr auf den traditionellen Wegen zu bedienen. 

Mit der Einführung der sogenannten Green Card im Jahr 2000 wurden die Genehmigungsprozesse der Arbeitserlaubnis für nicht EU Bürger radikal vereinfacht und immer mehr deutsche Unternehmen begannen Ausländer ein zu stellen. Mittlerweile geschieht dies nicht mehr nur wegen des Fachkräftemangels sondern auch weil die hoch qualifizierten Spezialisten internationale Erfahrungen mitbringen, sehr motiviert, ehrgeizig und zuverlässig sind und somit zum Erfolg der Unternehmen in hohem Maße beitragen.

Es gibt jedoch immer noch viele Firmen, die sich davor scheuen, Mitarbeiter aus fernen Regionen ein zu stellen. Die Gründe dafür sind vielfältig, oft beruhen sie allerdings auf Vorurteilen. Zum Beispiel die Angst vor endlosen bürokratischen Prozessen, bevor der Wunschkandidat seine Arbeit vor Ort aufnehmen kann.

Vergleichen wir den Prozess bei der Einstellung eines Software Ingenieurs aus Deutschland und Indien.

Fiktiv: Eine Firma in Nürnberg veröffentlicht Anfang Januar zwei offene Positionen. Es gehen 2 Bewerbungen ein, eine aus Hamburg, eine aus Mumbai. Beide Bewerber haben 5 Jahre Erfahrung und sehr gute Kenntnisse im gefragten Bereich. 

Der Projektleiter führt Telefon Interviews durch und ist bei beiden sicher, dass es die richtigen Bewerber sind. Es werden Arbeitsverträge erstellt und per Post nach Hamburg und per Kurier nach Mumbai geschickt. Der deutsche Bewerber hat eine Kündigungsfrist von 6 Wochen, der indische Bewerber hat auch eine Notice Period von 6 Wochen. Beide kündigen ihre alten Stellungen nach Erhalt der neuen Verträge. Der Vertrag nach Hamburg ist einen Tag unterwegs, der nach Mumbai 2 Tage.

Der indische Kandidat hat bereits im Vorfeld einen Termin beim deutschen Konsulat in Mumbai vereinbart und erscheint dort nach einer Woche um die Unterlagen für seine Arbeitsgehnemigung ab zu geben. Das Konsulat schickt die Unterlagen an die Ausländerbehörde in Nürnberg, diese gibt nach Prüfung der Dokumente Ihre Zustimmung und mailt diese nach Mumbai. Das Konsulat benachrichtigt den Kandidaten, dieser holt sein Visum beim Konsulat ab. Das Verfahren dauert zur Zeit 4 - 6 Wochen, mit 'Vorabprüfung' 2 Wochen.

Am 1. März kann der Projektleiter seine beiden neuen Mitarbeiter begrüßen, einen aus Hamburg, einen aus Mumbai. Die Zeit von der Suche bis zur Einstellung war bei beiden gleich!

In meiner eigenen Firma beschäftige ich seit mehr als 12 Jahren indische Ingenieure und ich habe (fast) nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Gern berate ich Sie bei allen Fragen und biete auch Hilfe bei der Suche und Einstellung von internationalen Mitarbeitern oder stelle Ihnen Projekt bezogen meine Ingenieure zur Verfügung.

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